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Tondokument: Rede anlässlich der Wahl zum Parteivorsitzenden in München 1961

[2] Wahl zum Vorsitzenden

Am 18. März 1961 wählten die Delegierten auf einem außerordentlichen Parteitag in München Franz Josef Strauß mit 94,8 % zum Nachfolger von Hanns Seidel.
Franz Josef Strauß während seiner Rede zur Wahl zum Parteivorsitzenden 1961
Franz Josef Strauß während seiner Rede anlässlich der Wahl zum Parteivorsitzenden 1961
In den folgenden 27 Jahren seiner Amtszeit als Parteivorsitzender bis zu seinem Tod
1988 wurde Strauß stets mit Ergebnissen von über 90 % der Stimmen in seinem Amt bestätigt. So unterstützten im Jahr 1979 die Delegierten den gemeinsamen Kanzlerkandidaten der Union mit 99 % Stimmen. Lediglich in den Jahren 1963 erhielt Strauß anlässlich der Spiegel-Affäre nur 86,8 % der Stimmen und 1983 brachten die Delegierten vor dem Hintergrund des Milliardenkredits an die DDR und nach zahlreichen Parteiaustritten mit 77 % ihre Unzufriedenheit und ihren Protest dem Vorsitzenden gegenüber zum Ausdruck. Als Vorsitzender baute Franz Josef Strauß die CSU zu einer mitgliederstarken Landespartei mit eigenständiger politischer Zielsetzung auf und bündelte ganz im Sinne seiner Vorgänger bayerische Regionalinteressen und bundesweiten Mitgestaltungswillen in seiner Person.


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Augen von Franz Josef Strauss