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[3] Bundestagsabgeordneter

Außen-, sicherheits- und deutschlandpolitische Fragen rückten in das Zentrum der Politik dieser Jahre, nachdem die SED-Führung mit dem Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 den Ost-West-Gegensatz zusätzlich verschärft hatte.
Franz Josef Strauß und Franz Amrhen an der Sektorengrenze Potsdamer Platz 1964; mit Konrad Adenauer und Ludwig Erhard während des CDU-Bundesparteitag 1966
Besuch von Franz Josef Strauß in Begleitung des Berliner Bürgermeisters Franz Amrehn an der Sektorengrenze Potsdamer Platz 1964; Franz Josef Strauß, Konrad Adenauer und Ludwig Erhard während des 14. CDU-Bundesparteitags 1966 in Bonn
Zwar gestalteten sich nach der Bundestagswahl 1965 die Verhandlungen zwischen CDU/CSU und FDP äußerst schwierig, doch kam es schließlich zur Wiederauflage der Koalitionsregierung unter Bundeskanzler Ludwig Erhard. Im Kabinett Erhard II konnte die CSU aufgrund ihres hervorragenden Wahlergebnisses fünf Minister stellen, wobei Franz Josef Strauß dem Kabinett nicht angehörte. Zunehmende Kritik an Ludwig Erhard auch in den eigenen Reihen und die Finanz- und Wirtschaftskrise des Jahres 1966 überschatteten die Arbeit der Koalition. So hielt es etwa Franz Josef Strauß zur Überwindung der wirtschaftlichen Krise für dringend erforderlich, das Modell der Sozialen Marktwirtschaft durch Vorgabe von Rahmenbedingungen des Staates zu modifizieren, was Bundeskanzler Ludwig Erhard entschieden ablehnte.

Als mit dem Rücktritt der Minister der FDP im Oktober 1966 die Koalition aus FDP und CDU/CSU zerbrach, wurden Rücktrittsforderungen u.a. auch von Franz Josef Strauß erhoben.

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Augen von Franz Josef Strauss