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Tondokument: Bundesverteidigungsminister Franz Josef Strauß anlässlich der ersten feierlichen Verpflichtung der Wehrpflichtigen am 19. Mai 1957 in Mittenwald

Bundesminister der Verteidigung

Der Beginn des Kalten Krieges veränderte die Einstellung der Westmächte gegenüber dem ehemaligen Kriegsgegner Deutschland.
Unterzeichnung der Gründungsurkunde des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr 1957; Vereidigung von Franz Josef Strauß als Verteidigungsminister 1957
Unterzeichnung der Gründungsurkunde des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr 1957; Vereidigung von Franz Josef Strauß als Verteidigungsminister im Deutschen Bundestag 1957
Mit der Aufnahme der Bundesrepublik Deutschland am 9. Mai 1955 in das seit 1949 bestehende Nordatlantische Verteidigungsbündnis (NATO) und der als Reaktion darauf erfolgten Einbindung der DDR in das sowjetisch beherrschte Bündnis des Warschauer Paktes im gleichen Monat vollzog sich auch im verteidigungs- und sicherheitspolitischen Bereich die Teilung Deutschlands.

Der Beitritt zur NATO bedeutete außerdem, bestimmte Verpflichtungen innerhalb des Bündnisses zu übernehmen und eine nationale Streitmacht aufzubauen. Als Folge davon ging im Juli 1955 das sogenannte "Amt Blank" im Bundesministerium der Verteidigung auf, jedoch erwiesen sich die dort erarbeiteten Pläne für den Aufbau der Bundeswehr als undurchführbar. In der Ernennung eines neuen Verteidigungsministers sah Bundeskanzler Adenauer eine geeignete Lösung des Problems. Am 16. Oktober 1956 übernahm Franz Josef Strauß das Amt des Verteidigungsministers.
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Augen von Franz Josef Strauss