Ausbildung
Schulzeit
Franz Josef Strauß wuchs zusammen mit seiner älteren Schwester Maria
(* 9.9.1907, † 9.10.1997)
im Münchner Stadtteil Schwabing auf und wurde im Frühjahr 1922 in der Volkschule an der Amalienstraße eingeschult.
Franz Josef Strauß
(Dritter von rechts in der oberen Reihe) im Kreise seiner Schulkameraden
ca. 1922/26; am Tag seiner Kommunion 1924/25
Im Jahr 1926 wechselte er auf die Gisela-Realschule, das heutige Gisela-Gymnasium, über.
Auf Empfehlung des Professors für Patristik und Kirchliche Kunst an der Ludwig-Maximilians-Universität,
Dr. Johannes Zellinger, dem die Talente des Jungen für alte Sprachen aufgefallen waren, trat Franz Josef Strauß im Jahr 1927 in das renommierte Maximilians-Gymnasium über.
Dort legte er am 5. April 1935 die
Reifeprüfung als Jahrgangsbester ab. Am 28. Oktober erfolgt die Aufnahme in die Studienstiftung "Maximilianeum".
Studium und Beruf
Im Oktober 1935 schrieb sich Franz Josef Strauß an der
Ludwig-Maximilians-Universität für die Fächer
Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaften, klassische Philologie, Geschichte
und allgemeine
Volkswirtschaftlehre ein. Er strebte das Staatsexamen für das höhere Lehramt
an Gymnasien an.
Auch Gedanken an eine spätere akademische Laufbahn wurden während des Studiums
erwogen,
jedoch verbrannte die bei dem Althistoriker Walter Otto unter dem Titel "Justins
Epitome
der Historiae Philippicae des Trogus Pompeius" begonnene Dissertation während
eines Luftangriffs im Jahr 1944.