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Tondokument: Skizzierung des Lebensweges bis 1959 in der Sendung "Bayern fragt Bonn" am 4. November 1959

Ausbildung

Schulzeit

Franz Josef Strauß wuchs zusammen mit seiner älteren Schwester Maria
(* 9.9.1907, † 9.10.1997) im Münchner Stadtteil Schwabing auf und wurde im Frühjahr 1922 in der Volkschule an der Amalienstraße eingeschult.
Franz Josef Strauß (Dritter von rechts in der oberen Reihe) im Kreise seiner Schulkameraden ca. 1922/26; am Tag seiner Kommunion 1924/25
Im Jahr 1926 wechselte er auf die Gisela-Realschule, das heutige Gisela-Gymnasium, über.
Auf Empfehlung des Professors für Patristik und Kirchliche Kunst an der Ludwig-Maximilians-Universität, Dr. Johannes Zellinger, dem die Talente des Jungen für alte Sprachen aufgefallen waren, trat Franz Josef Strauß im Jahr 1927 in das renommierte Maximilians-Gymnasium über. Dort legte er am 5. April 1935 die Reifeprüfung als Jahrgangsbester ab. Am 28. Oktober erfolgt die Aufnahme in die Studienstiftung "Maximilianeum".

Studium und Beruf

Im Oktober 1935 schrieb sich Franz Josef Strauß an der Ludwig-Maximilians-Universität für die Fächer Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaften, klassische Philologie, Geschichte und allgemeine Volkswirtschaftlehre ein. Er strebte das Staatsexamen für das höhere Lehramt an Gymnasien an. Auch Gedanken an eine spätere akademische Laufbahn wurden während des Studiums erwogen, jedoch verbrannte die bei dem Althistoriker Walter Otto unter dem Titel "Justins Epitome der Historiae Philippicae des Trogus Pompeius" begonnene Dissertation während eines Luftangriffs im Jahr 1944.
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Augen von Franz Josef Strauss