Trotzdem kam es in den frühen sechziger Jahren, nach seinem Rücktritt
als
Bundesverteidigungsminister im
Zuge der Spiegelaffäre, zu Überlegungen, sich außerhalb der Politik ein
neues Betätigungsfeld zu suchen.
So griff Franz Josef Strauß die Idee einer akademischen Laufbahn im November
1963 erneut auf. Vom Wintersemester 1963/64 bis zum Wintersemester 1966/67 immatrikulierte
er sich an den
Universitäten in München und
Innsbruck in
den Fächern Betriebswirtschaft und Staatswissenschaften.
Aufgrund der weiter bestehenden politischen Verpflichtungen in Bonn konnte er
jedoch nur selten
an Vorlesungen teilnehmen und gab diese Pläne nach dem Eintritt in das Kabinett
Kiesinger 1966 endgültig auf.