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Aussagen zu finanz- und wirtschaftspolitischen Fragen

Wirtschaftspolitik

Die volkswirtschaftlichen Grundsätze und Ideen Adolf Webers sowie die in den späten vierziger Jahren erfolgte Begegnung mit Ludwig Erhard prägten die wirtschaftstheoretischen
Franz Josef Strauß mit dem Präsidenten der Industrie- und Handelskammer Rolf Rodenstock 1979; Besuch des BMW-Werks in Rosslyn/Südafrika 1982
Ministerpräsident Franz Josef Strauß mit dem Präsidenten der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern Rolf Rodenstock 1979; anlässlich eines Besuchs des BMW-Werks in Rosslyn/Südafrika 1982
Vorstellungen von Franz Josef Strauß nachhaltig. In seinen zahlreichen finanz- und energiepolitischen Ausführungen betonte er immer wieder die enge Verzahnung dieser Themenfelder mit ökonomischen Gesichtspunkten und setzte sich vehement für das von Alfred Müller-Armack und Ludwig Erhard entwickelte Konzept der Sozialen Marktwirtschaft ein. Mit Karl Schiller, der eine keynesianisch orientierte Wirtschaftspolitik betrieb, entwickelte sich auf dieser Grundlage in den Jahren der Großen Koalition eine intensive Zusammenarbeit, die Franz Josef Strauß ein neues politisches Image verlieh und ihn über Parteigrenzen hinweg als anerkannten Fachmann auf wirtschaftspolitischem Gebiet auswies. Seit 1978 auf landespolitischer Ebene tätig spiegelte sich seine wirtschaftliche Kompetenz in verschiedenen Regierungserklärungen als Bayerischer Ministerpräsident wider und trug dazu bei, die von seinen Amtsvorgängern begonnene Politik der Umwandlung Bayerns vom Agrar- zum modernen Industriestaat fortzuführen.


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Augen von Franz Josef Strauss