Print logo
Zur Hauptnavigation springen Zum Hauptinhalt springen
Wahl von Franz Josef Strauß zum Ministerpräsidenten im Bayerischen Landtag am 6. November 1978

Wahl von Franz Josef Strauß zum Ministerpräsidenten im Bayerischen Landtag am 6. November 1978

Eduard Dietl; ACSP; ACSP, Ph Dietl Eduard 3-1-4

Franz Josef Strauß bestimmte die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in verschiedenen Ämtern und Funktionen, als Regierungsmitglied und Oppositionspolitiker, als Bundes- und Landespolitiker mit. Als Gründungsmitglied des CSU-Kreisverbands Schongau gestaltete er auch die Geschicke der CSU von Beginn an mit. Bei den anfänglichen Richtungsstreitigkeiten der Partei war Franz Josef Strauß ein Vertreter der liberalen Strömung um Josef Müller, die sich gegenüber den Zielen der bayerischen Eigenstaatlichkeit um Fritz Schäffer und Alois Hundhammer durchsetzte. Durch sein lebenslanges politisches Wirken prägte er das Profil der CSU bis zu seinem Tod und darüber hinaus maßgeblich. 

Der Bogen spannt sich damit von den kommunalpolitischen Anfängen in Schongau über nahezu drei Jahrzehnte bundespolitischer Tätigkeit in Bonn bis zu den landespolitischen Aufgaben als Bayerischer Ministerpräsident.