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Ämter und Funktionen

Im Sommer 1945 ernannte die amerikanische Militärregierung in Bayern Franz Josef Strauß zum stellvertretenden Landrat für Schongau. 1948 wurde er Abgeordneter des Frankfurter Wirtschaftsrates und 1949 Mitglied des ersten Deutschen Bundestages. Er war ein leidenschaftlicher Parlamentarier, der dem Bundestag 29 Jahre lang bis zu seinem Ausscheiden am 29. November 1978 angehörte.

Bundeskanzler Konrad Adenauer berief ihn von 1953 bis 1955 als Bundesminister für besondere Aufgaben, von 1955 bis 1956 als Bundesminister für Atomfragen und schließlich von 1956 bis zu seinem durch die "Spiegel-Affäre" erfolgten Rücktritt 1962 als Bundesminister der Verteidigung in seine Kabinette. Seine Rückkehr an den Kabinettstisch erfolgte unter Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger, der ihm in der Großen Koalition von 1966 bis 1969 das Amt des Finanzministers anvertraute. 1978 zog Franz Josef Strauß in den bayerischen Landtag ein und wurde Ministerpräsident. Dieses "schönste Amt der Welt" hatte er bis zu seinem plötzlichen Tod 1988 inne.